Kurkuma (Curcuma longa)

In Deutschland nennen wir die Kurkuma auch Gelbwurzel. Die Pflanze gehört zur Ingwerfamilie und ist in ganz Südasien zu Hause. Als Kübel- und Zimmerpflanze lässt sie sich hier bei uns gut halten und besticht durch ihre dekorativen Blüten. Im Winter sind die Pflanzen im Ruhezustand und es können Teile der Wurzel geerntet werden, wie es auch beim Ingwer möglich ist.

anti-inflammatory-743044__180  pixabayWährend die gelbe Wurzel seit ewigen Zeiten als Heilpflanze in der ayurvedischen Heilkunst gilt, war sie bei uns lange Zeit nur ein Gewürz, meistens noch in einer typisch indischen Gewürzmischung versteckt, dem Currypulver. Kurkuma färbt übrigens tierisch, also schön vorsichtig damit umgehen. Wegen dieser Färbekraft wird es auch gern in der Küche als Ersatz für den sündhaft teuren Safran verwendet.

saffron-454327__180 pixabayKurkuma kann getrocknet und gerieben verwendet werden, wie z. B. in Indien. In den südostasiatischen Ländern wird auch gerne die frische Wurzel verwendet. Die enthaltenen Flavonoide haben eine starke Wirkung als Antioxidantien, die unsere Zellen vor den freien Radikalen schützen. Kurkuma ist magenfreundlich und kann verdauungsfördernd auch im Hinblick auf die Verarbeitung von Fetten im Körper sein.

Es gibt zahlreiche Studien, die sich mir der Wirkung von Kurkuma beschäftigt haben. Die Studien belegen, dass sich die gelbe Wurzel bei Diabetes vorteilhaft für die Blutgefäße erwiesen hat. Sie kann vor Krebs und Herzinfarkten schützen, bei Arthrose wohltuend und überhaupt entzündungshemmend wirken. Selbst bei Alzheimer konnte positives berichtet werden.

Außerdem tut es dem Immunsystem gut. In Form von Kapseln, die Curcumin (das ist der entscheidende Wirkstoff) und Bioperin (schwarzer Pfeffer) für die bessere Bioverfügbarkeit, enthalten, kann man sich etwas Gutes tun.

Vorsicht bei Gallensteinen, dann sollte besser kein Kurkuma konsumiert werden

Wer mehr über weitere Wirkungen von Kurkuma lesen möchte ist bei Dr. Feil.com richtig

Hier noch eine tolle Seite, sie heißt vitalwert.de mit einem super tollen und einfachen Rezept für „goldene Milch“ (natürlich mit Kurkuma)

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2 Responses to Kurkuma (Curcuma longa)

  1. Bettina says:

    Kurkuma wird im Ayurveda vor allem für die Blutreinigung, Leberstärkung, und damit einhergehend auch bei Hautproblemen eingesetzt, auch äußerlich. Die Wirkung ist wunderbar! Da es so gut antibakteriell wirkt, kann man es als Hausmittel bei Infektionen einnehmen, z. B. zusammen mit Ingwer und schwarzen Pfeffer. Als kleine Ergänzung. (-;

    • Ina Burger says:

      Hallo Betty,
      danke für die Ergänzung. Das Curcumin sollte immer zusammen mit dem schwarzen Pfeffer (Bioperin)
      eingenommen werden. Die Bioverfügbarkeit wird dadurch drastisch erhöht. 🙂

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