Lipödem (Reiterhosen)

Reiterhosen deshalb, weil die symmetrische Anhäufung von Fettzellen sich gerne an den Hüften und den Oberschenkeln (beides seitlich) ansammelt. Fast ausschließlich sind Frauen von diesen sich weiter ausdehnenden Verdickungen betroffen. Denn das Lipödem wandert im weiteren Verlauf auch in die Unterschenkel und Ober- und Unterarme ebenso wie in den Nacken.

Das Lipödem ist eine Erkrankung – und keineswegs das Resultat von „Fresssucht“, daher helfen auch keine Diäten und sonstige Maßnahmen zum Abnehmen. Sie geht einher mit schmerzhafter Druckempfindlichkeit und der verstärkten Neigung zu Hämatomen. Also alles in allem eine äußerst unangenehme Krankheit die als unheilbar gilt. Geschätzte 80 000 Frauen sind in Deutschland davon betroffen. Die Grenzen zu einer „normal“ entwickelten Figur mit betonten Proportionen im Hüft und Oberschenkelbereich und dem krankhaften Lipödem sind manchmal nicht so leicht zu erkennen.

Oft beginnen die ersten Anzeichen dieser Fettverteilungsstörung in den Jahren nach der Pubertät. Die meisten Diagnosen werden allerdings im Bereich der 30iger-40iger Jahre gestellt.
Die Ursachen sollen wohl genetisch bedingt sein, auch hormonelle Störungen sind im Gespräch.

Es besteht eine erhöhte Druckempfindlichkeit des betroffenen Gewebes, dadurch entstehen Schmerzen. Durch eine fortschreitende Veränderung des umgebenden Gewebes und der örtlichen Gefäße kommt es auch zu Lymphödemen. Druck, Spannung und Schmerz nehmen im Verlauf weiter zu.

Die konventionelle Therapie läuft über die manuelle Lyphdrainage, Kompressionsverbände- und Strümpfe, Bewegungstherapie und Hautpflege. Einzige drastische Möglichkeit ist eine operative Entfernung größerer Fettmengen (Liposuktion). Es gibt allerdings auch noch alternative therapeutische Ansätze.

Die folgende Therapie habe ich auf lipolymphödem/lipödem.naturheilkunde gefunden

1. Stoffwechseltherapie

Sie ist eine innovative Therapie, es geht dabei haupsächlich um Nahrungsergänzungsmittel, die aber lt. § 12 LFGB in Deutschland nicht beworben werden darf. Es gibt aber Fachärzte für Mitochondrienmedizin und orthomolekulare Medizin die damit arbeiten.

Der Arzt Boris Alexander Hörold hat eine Therapie entwickelt in der u. a. die richtige Ernährung Entzündungen verringert. Dabei geht es besonders um glutenfreie Lebensmittel, sowie Hühnerei, Bäcker- und Bierhefe. Gerade diese sorgen für erhöhte Entzündungswerte im Körper. Der Entzündungsstoffwechsel findet in unseren Zellen statt, genauer gesagt in den Mitochondrien (Zellkraftwerke). Werden diese durch eine bestimmte Ernährungsweise gestärkt, verringern sich die Entzündung des Körpers.

Die einzelnen Bausteine seiner Behandlungsmethode erfahren Sie, wenn Sie sein Video ansehen und dann an seinem kostenlosen Webinar teilnehmen.

Hier gibt es Infos bei der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie

auf lipoedem-hilfe-ev..de finden Sie Infos und Adressen von Selbsthilfegruppen

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