Meditation – gegen Stress, Schmerz und Ängste

83px-GoldFlwr3  Buddha public domainHören wir den Begriff Meditation, denken wir automatisch an einen Menschen, der möglichst unbequem sitzt, die Silbe Om auf den Lippen und in irgendwelche Sphären entrückt zu sein scheint. Dabei ist uns die Fähigkeit zu meditieren angeboren und eigentlich müssen wir es auch gar nicht erlernen. Wir sind sozusagen Naturtalente. Zu meditieren bedeutet erst einmal nur, sich auf eine Sache voll zu konzentrieren und alles andere auszublenden. Egal, ob mit oder ohne Verrenkung. Auf changenow.de gibt es viele Informationen dazu und eine kostenlose ausführliche Anleitung.

Dieser Zustand der Versenkung ist auch nicht auf Buddhisten, Hinduisten oder asiatische Kulturen beschränkt. Rund um den Erdball meditieren die Menschen und haben es zu allen Zeiten getan, egal welchen kulturellen Hintergrund sie haben und welcher Religion sie angehören. Und die Meditation funktioniert auch bei den Anhängern von Naturreligionen und ebenso ohne jeden religiösen Bezug.

Kinder tun es, wenn sie hingebungsvoll spielen, sie sind diesem natürlichen Zustand noch wesentlich näher. Erwachsenen fällt es da schon schwerer. Sie sind „im Stress“, die Gedanken kreisen um alles mögliche: Aufgaben, Termine, Probleme und und und. Und gerade, wenn man sich mit der Absicht zu meditieren hinsetzt, fallen einem tausend Dinge ein. Und diese Gedanken sind äußerst hartnäckig.
Wenn wir aber etwas anderes tun, gelingt es uns so nebenbei, ganz mühelos. Die Leseratte versinkt beispielsweise ganz und gar in ihrem faszinierenden Roman und die Umgebung wird einfach ausgeblendet.

Eine Herausforderung für die meisten Menschen aber ist es, sozusagen „auf Knopfdruck“ zu meditieren. Das kenne ich nur zu gut.

Zuerst einmal die schlechte Nachricht: Gedanken lassen sich nicht mutwillig unterdrücken und sind hartnäckig. Die Gute ist: Mit jeder Meditationsübung-Übung fällt es leichter, die „Störenfriede“ einfach vorbei ziehen zu lassen, sie zu ignorieren und sich nicht daran festzubeißen. Sich einfach weiter auf das Mantra zu konzentrieren. Die Gedanken werden mit der Zeit automatisch weniger werden.

120px-Om_in_teluguDas wohl meist zitierte Mantra ist das berühmte „Om“. Es gilt als Synonym für den Meditationszustand schlechthin und wird auch schon mal ins Lächerliche gezogen.

Ein Mantra kann aber tatsächlich alles Denkbare sein. Ein sinnloses Wort, das es eigentlich so nicht gibt, beispielsweise. Theoretisch könnte auch das Wort Auto oder Gemüse dafür herhalten. Das Problem ist dann nur, dass wir mit jedem realen Begriff bestimmte Bilder/Gedanken verbinden und das wollen wir ja gerade nicht. Hervorragend geeignet sind dagegen Phantasie-Worte, ohne Sinn und Bedeutung.

Ein Mantra ist also ein Hilfsmittel um in die Entspannung zu kommen. Es muss aber nicht immer ein Wort sein, wir können uns beispielsweise auch auf einen Gegenstand konzentrieren. Egal, ob mit geöffneten oder geschlossenen Augen, wir richten unsere Gedanken auf ein bestimmtes Ziel – und meditieren.

Ich praktiziere seit 20 Jahren das Autogene Training und da fällt es mir relativ leicht, zu meditieren. Ich nutze das AT als „Vehikel“ um so schneller in den Zustand der Meditation zu kommen. Das Autogene Training bringt mich in den Alpha-Wellenzustand mit einer Frequenz von 8-14 Hz, in dem wir uns auch kurz vor dem Einschlafen befinden. Dieser Zustand ermöglicht, dass Informationen aus dem Theta-Bereich, 4-7 Hz, also dem Unbewussten, in unser Wachbewusstsein gelangen können. Unser Gehirn erzeugt Theta-Wellen z. B. während der Meditation oder wenn wir im „Flow“ sind.

Ganz besonders beeindruckend sind die Auswirkungen einer langjährigen Meditationspraxis bei den Shaolin-Mönchen. Sie nutzen die Zen-Meditation mit unglaublichen Resultaten.

Auf Horizonworld.de habe ich einen weiterführenden Artikel über die Shaolin-Mönche entdeckt.

Verschiedene Wege der Versenkung:

– Zen-Meditation,
– Transzendentale Meditation
– Konzentration auf ein Mantra (Wort) oder die Atmung
– Musik, z. B. Meditationsmusik, Gregorianische Gesänge, rhythmische Klänge
– ein Objekt zum ansehen, brennende Kerze, Sternenhimmel, Sonnenuntergang etc.
– rezitieren, z. B. Rosenkranz beten, heilige Texte, Gebete aufsagen usw.
– Bewegung, Körperhaltungen, Yogaübungen, Mudras (Handhaltungen), Kampftechniken
– Achtsamkeitsmeditation

Warum ist Meditation zu empfehlen?

– erhöht bei regelmäßiger Praxis dauerhaft die Schmerztoleranz, gut bei chronischen
– Schmerzen, rheumatoider Arthritis, Fibromyalgie usw.
– hilft bei akuten Schmerzen
– auch für Kinder geeignet, z. B. bei Schulstress
– vermindert Ängste und (Muskel)Spannungen
– wird in der Psychotherapie eingesetzt, u. a. bei Depression
– reguliert Emotionen
– entspannt, senkt die Herzfrequenz und vertieft die Atmung, macht gelassener
– senkt den Blutdruck und das Risiko eines Herzleidens
– schult die Wahrnehmung
– verbessert die Konzentration, Gedächtnisleistung und Lernfähigkeit
– hilft bei Burnout
– verändert nachweisbar Gehirnstrukturen und bewirkt eine Leistungssteigerung des
– Gehirns
– vor allem im Bereich des Lernens und der psychischen Stabilität (Stressresistenz)
– verbessert die Schlafqualität und hilft bei Schlafstörungen
– verlangsamt das Fortschreiten einer HIV-Infektion

Und es gibt noch mehr gute Gründe für die Meditation, changenow.de bietet, wie gesagt, viele Informationen dazu und eine kostenlose ausführliche Anleitung.

Auf Horizonworld.de habe ich einen weiterführenden Artikel über die Shaolin-Mönche entdeckt.

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