Papaya (Carica papaya) – geballte Gesundheit

papaya-173660__180  pixaDie Papaya gehört, wen wundert’s, zur Melonenbaum Familie. Obst ist ja immer gesund, aber die Papaya hat noch etwas mehr zu bieten als der Durchschnitt. Mittlerweile bekommen wir die tropische Frucht ganzjährig im Supermarkt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch keine einzige dieser Früchte verputzt habe. Warum gerade diese nicht weiß ich nicht. Aber mit Sicherheit wird sie ab sofort zu meinem Lieblingsobst gehören.

Die in Deutschland verkauften Papayas kommen hauptsächlich aus Brasilien und Hawaii und sind mit ca. 500 Gr. auch eher klein. Immerhin kann eine Frucht bis zu 45 cm lang werden und bis zu 6 kg wiegen. Das sind dann schon melonenartige Ausmaße. Die äußere Schale ist gelb, orange bis grün, wobei die grünen meist unreif sind, aber auf die Farbe sollte man sich nicht verlassen. Die Reife erkennt man mit dem Fingerdruck, bzw. wie stark die Frucht nachgibt.

fruit-653553__180 pixaDas Innenleben ist dann eher hell orange oder rosa in allen Schattierungen. Grüne Papaya sollten gelbe Flecken haben, dann reifen sie nach. In der Mitte sind jede Menge schwarzer Kerne und die haben es in sich. Dazu später mehr.

papaya-salad-710613__180 pixaDie unreifen Früchte werden in der asiatischen Küche als Gemüse verarbeitet und finden sich auch in Chutneys, Currys usw. wieder. In der Lebensmittelindustrie wird das Papain zur zartmachenden Behandlung von Fleisch genutzt. Auch in der Hautpflege wird die exotische Frucht gerne verwendet, diverse Rezepte geistern durchs Internet. Ebenso werden sie gerne bei Abnehm Diäten gefuttert.

Lecker hin, schmackhaft her, viel interessanter finde ich die Inhaltsstoffe der Papaya.

Die Tropenfrucht ist eine Vitalstoffbombe mit einer hohen Konzentration an Vital- und Ballaststoffen, Senfölen und dem Carpain (Alkaloid), aber entscheidend ist das Papain. Unreife, grüne Früchte haben übrigens den höchsten Papain Gehalt. Dieses und auch andere Enzyme haben die Fähigkeit, Eiweiß und auch Fett zu spalten.

In Form von Fertigarzneien hilft es bei Verdauungsproblemen mit der Eiweiß- und Fettverarbeitung. Das Papain ist auch in Kombi-Präparaten zur Behandlung von verletzungsbedingten Schwellungen, nach OP’s und bei Entzündungen (z.B.rheumatische) enthalten. Dabei sollen durch das Enzym die durch Entzündungen oder Chemo- und Strahlentherapie anfallenden Stoffwechselprodukte abgebaut werden. Auch bei der Wundheilung soll es helfen.
In Australien hat die Papaya offiziell den Status einer krebsheilenden Frucht.

Was die Papaya noch so alles kann steht ganz genau auf den Seiten von Zentrum der Gesundheit.de

Viel interessanter sind aber die Kerne, denn die haben es echt in sich.

papaya-331273__180 pixaDie kleinen schwarzen Papayakerne (Samen) sehen zwar unscheinbar aus, aber in ihnen finden sich all die wunderbaren Inhaltsstoffe der Frucht in konzentrierter Form. Besonders das Papain kommt kaum noch in der ausgereiften Frucht vor, sondern in deren Schale, in den Blättern und in den besagten kleinen „Wundertüten“.

Dass die Papayakerne dem Immunsystem ordentlich Beine machen, ist nur eine von vielen, noch spektakuläreren Wirkungen. Die Kerne sind laut einer Studie dazu in der Lage, Parasiten (Spulwürmer etc.) wirksam zu bekämpfen. Außerdem helfen sie gegen Staphylococcos aureus, Escherichia coli und weitere Bakterienstämme. Da diese Stämme zu den berüchtigten Krankenhauskeimen gehören, ist es immens wichtig, mit den Kernen eine Alternative zu den (nutzlosen) Antibiotika zu haben. Auch gegen zahlreiche andere bakterielle Infektionen, wie beispielsweise Lungenentzündungen, wirken die Papayakerne und beim Krebs können sie helfen, bzw. vorbeugen und noch einiges mehr.

Ebenso sollen die Kerne eine große Rolle rund um die Leber spielen. Sie sollen entgiften und regenerieren und sogar in schlimmen Fällen helfen.

Bei Naturvölkern kommen die Papayakerne als Verhütungsmittel für Männer zum Zuge. Mittlerweile wird untersucht, inwieweit dies eine ernst zu nehmende alternative Methode ist, auch für die westliche Welt.

Die Kerne kann man so kauen, wie sie sind, ein paar mehrmals täglich, oder sie im Backofen trocknen und mit dem Pfefferstreuer Speisen würzen oder in den grünen Smoothie 🙂

Hier lesen Sie alles Wissenswerte über die Papaya und ihre Kerne ganz ausführlich

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